Das beste Brennholz nützt nichts, wenn das Feuer nicht in Gang kommt. Der Schlüssel dazu ist gutes Anfeuerholz (auch Anmachholz oder Kleinholz genannt).
Was Anfeuerholz ausmacht
Anfeuerholz muss vor allem zwei Dinge sein: dünn und trocken. Dünne Hölzer haben viel Oberfläche und entzünden sich dadurch schnell. Mit der Glut, die sie erzeugen, fängt dann das dickere Hauptholz Feuer.
Welches Holz eignet sich?
- Trockenes Nadelholz (Fichte, Kiefer): entzündet sich am schnellsten – perfekt zum Anfeuern.
- Dünne Laubholzspäne: funktionieren ebenfalls gut.
- Kein feuchtes Holz, kein behandeltes Holz, kein Papier als Hauptmaterial.
So bauen Sie das Feuer auf
Die sauberste Methode ist das Anzünden von oben: unten die großen Scheite, darüber das Anfeuerholz, ganz oben ein bis zwei Anzünder. So brennt das Feuer ruhig nach unten durch.
Anmachholz selbst machen
Spalten Sie ein paar trockene Scheite in fingerdicke Stücke und bewahren Sie sie trocken auf – zum Beispiel in einer Kiste neben dem Ofen. So haben Sie immer Anfeuerholz griffbereit.
Tipp: Aus dem Verschnitt unserer 25-cm-Buche lässt sich wunderbar eigenes Anmachholz spalten.